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Das Motto unserer Pflege macht es deutlich: Unsere pflegerisch-therapeutischen Interventionen bestehen darin, Hilfestellung zu geben, um krankheitsbedingte Kompetenzeinbußen zu kompensieren. Die medizinische Behandlung von Demenzen wird sehr viel erforscht, und durch die intensive Zusammenarbeit mit Fachärzten für Gerontopsychiatrie und Nervenärzten sind wir hier stets auf dem neuesten Stand.
Ein strukturierter Tagesablauf durch die Pflegefachkräfte ist durch die 24 Stunden Pflege Tag und Nacht gewährleistet. Das Tagesprogramm richtet sich nach den aktuellen Bedürfnissen unserer Hausgäste und wird vom Aktivierungsteam in Kooperation mit der Pflege wöchentlich neu gestaltet. So gewährleisten wir eine individuelle, ressourcenorientierte Pflege und Betreuung.
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Insgesamt schaffen wir ein angemessenes Lebensumfeld, welches beruhigend, stützend und sichernd wirkt.
Es ist für uns als "OASE" im SENIORENHAUS ZUR BUCHE besonders wichtig, den an Demenz erkrankten Hausgast in seiner Orientierungsfähigkeit zu unterstützen und in seiner lebenspraktischen Selbständigkeit zu fördern. Sicherheit, Überschaubarkeit und Vertrautheit sind wesentliche Charakteristika unseres pflegerisch-therapeutisch ausgerichteten Betreuungskonzeptes "OASE".
Hinter diesem Fachbegriff verbirgt sich eine Methode, einem Mangel an sinnlichen Anregungen zu begegnen.
Bei an Demenz Erkrankten werden die ohnehin auftretenden altersbedingten Einschränkungen im Seh- und Hörvermögen noch verstärkt durch den Verlust der Wahrnehmungsfähigkeit. Daher ist das Ansprechen der körperlichen Sinne eine gute Möglichkeit, der Reizverarmung und der damit verbundenen Orientierungslosigkeit zu begegnen.
Bei Aggressionen setzen wir gezielt entspannende Elemente, wie sanfte Einreibungen, beruhigende Waschungen und meditative Musik ein, um wieder ein Wohlbefinden zu erzielen. Massieren von Schultern oder Händen fördert die Körperwahrnehmung.
Tanzschritte oder ein Schunkeln zur Musik regt den Gleichgewichtssinn an. Unterschiedliche Fühlmaterialien wie Samt, Erbsen oder Hölzer regen den Tast- oder Greifsinn an. Frisch gebrühter Kaffee, Kräuter aus dem Garten oder Waffelbacken sind vertraute Gerüche und fördern die Erinnerung.
Die Umsetzung des Konzeptes der basalen Stimulation ist für uns ein wichtiges Element, da es nicht nur die Autostimulation wie Nesteln, Kratzen oder Klopfen vermeiden kann, sondern auch die Beziehungsfähigkeit der Hausgäste positiv beeinflusst.
Durch die basale Stimulation geben wir Orientierungspunkte, indem die Pflegekraft an Vertrautes anknüpft und Erinnerungen wachruft. Die betroffenen Hausgäste werden motiviert, sich ihrer Umgebung wieder zuzuwenden.
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