Osterbacken in der Buche
Jede Region hat seine eigenen Traditionen, was zu Ostern gebacken wird. Egal ob Osterstrietzel, Hefezopf oder wie es in der Buche schon Brauch ist, die bekannten Lämmer und Häschen. Sie ziehren zunächst die liebevoll eingedeckten Tische der Hausgäste, bevor sie verzehrt werden. Das backen ist immer eine willkommene Abwechslung. Hierbei können die Hausgäste selbst entscheiden ob sie tatkräftig mithelfen möchten beim einfetten der Formen, beim Abwiegen der Zutaten, Eier aufschlagen oder den Mixer halten. Manche schauten auch ganz interessiert beim treiben am Herd zu und trugen mit wichtigen Tipps zum Gelingen der Lämmer zu. Spätestens als sich im ganzen Haus der Duft von gebackenem Kuchen verbreitete, war die Osterzeit eingeläutet.
Boys`Day 2012
Auch in diesem Jahr waren wieder Jungen im Alter zwischen 11-13 Jahren im Rahmen des Boys`Day in unserer Einrichtung. Sie haben einen Tag hier verbracht und unsere Mitarbeiter bei Freizeitaktivitäten mit den Hausgästen begleitet. Es wurden Bücher vorgelesen, viele Gesellschaftsspiele gespielt und Gespräche geführt. Die Jungen bekamen einen Einblick in die Arbeitsabläufe und Tagesstrukturen in einem Seniorenhaus.
Speicherer Stadtmusikanten
Mit Teufelsgitarre, Waschbrett und Drehorgel erfreuten die Speicherer Stadtmusikanten die Hausgäste. Drei Senioren in Frack und mit Zylinder, die schon in den 50-iger Jahren gemeinsam Tanzmusik machten, fanden sich vor einem halben Jahr wieder zusammen um anderen mit ihren Instrumenten eine Freude zu machen. "Wie früher, oh das waren noch Zeiten, was haben wir getanzt“, so hörte man es aus vielen Mündern. Die Hausgäste waren begeistert. Die Lieder wurden aus einem reichhaltigen Repertoire zusammengestellt, die dann auch kräftig mitgesungen wurden.
"Ihr kommt aber wieder, das war so toll“, so verabschiedeten sich die Hausgäste von den Musikern.
"Seniorenhaus Zur Buche", Salmtal auf Pilgerreise
Am 02.05.2012 machten wir uns um 14.30 Uhr mit 16 Hausgästen und 16 Mitarbeitern zur Betreuung, trotz schwankender Wetterprognosen, auf den Weg zum Heiligen Rock in die Römerstadt Trier. Mit einem Reisebus und mit besonderer Hilfe des Malteser Hilfsdienstes, gelang es, die 14 teilnehmenden Rollstuhlfahrer sicher zur Basilika zu bringen. Dort stiegen alle 32 Pilger aus und machten sich, mit viel Vorfreude und einem blauen Himmel voller Sonnenschein beladen, auf zum Trierer Dom.
Die alterfürchtigen Mauern des Domes waren für Einige eine Reise zurück in die Kindheit. Unter den teilnehmenden Hausgästen gab es welche, die bereits 1933 mit Ihren Eltern den Heiligen Rock das erste Mal gesehen haben. Einige aber auch 1959 und 1996.
Wo am Beginn der Fahrt durch starke Regenfälle noch ein leichter Zweifel war, war nun nur noch Freude zu sehen. Die sehr gute Organisation am, im und um den Dom, die eine große Zahl an Menschen lenkte und führte, kann man nur hervorheben. Die Hausgäste konnten, trotz Ihrer Gebrechen, den Moment des besinnlichen Anschauens, am Heiligen Rock in vollen Zügen genießen. Viele lauschten auch den schönen Klängen des Orgelspiels. Nach den besonderen Eindrücken im Dom, konnte auch von allen noch die entspannte und besondere Stimmung auf dem Domfreihof genossen werden.
Anschließend wurde dann zu Kaffee, Kuchen Eis und Bier in die Gaststätte zum Domstein eingekehrt. Bei herrlichem Sonnenschein und guter Laune konnte der Nachmittag im dortigen Biergarten ausklingen, bis es dann um 17.30 Uhr wieder hieß: "Einsteigen bitte!“. Mit viel Spaß und spirituellen Eindrücken traten alle die Heimreise an. Auch wurde im Bus an den Marienmonat gedacht, indem die Mutter Gottes mit einem abschließenden Lied (Maria breit den Mantel aus) gehuldigt wurde.
Beim Aussteigen aus dem Bus wurde sofort jedem von den Erlebnissen berichtet.